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Was ist Cystische Fibrose?

Cystische Fibrose (CF) – auch bekannt als Mukoviszidose – ist die häufigste chronische Stoffwechselerkrankung in der weißen Bevölkerung. Etwa jeder 20. Mensch ist Trägerin des Gendefekts. Sind beide Eltern Träger, besteht ein 25-prozentiges Risiko, dass ihr Kind mit Cystischer Fibrose geboren wird.

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Die Erkrankung betrifft vor allem das Atmungssystem und den Verdauungstrakt

  • Der zähe, dicke Schleim verengt die kleinen Atemwege der Lunge und erschwert so die Atmung.
  • Im Darmtrakt führt er zu Verdauungsstörungen und einer verminderten Nährstoffaufnahme.
  • CF ist eine fortschreitende, bislang unheilbare Erkrankung, jedoch nicht ansteckend.

Dank verbesserter Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten wirken viele Kinder mit CF heute auf den ersten Blick nicht schwer krank. Dennoch ist die tägliche Therapie zeitintensiv und bedeutet für die gesamte Familie eine zusätzliche emotionale und finanzielle Belastung.

 Wichtige Zahlen & Fakten zu CF 

  • Zahl der Betroffenen: In Österreich leben aktuell etwa 900 Menschen mit CF.
  • Anteil Erwachsener: Ca. 42 % der CF-Betroffenen haben inzwischen das Erwachsenenalter erreicht.
  • Durchschnittsalter: Das durchschnittliche Alter der Betroffenen liegt bei etwa 35 Jahren.
  • Lebenserwartung: Neue Therapie-Fortschritte führen dazu, dass Betroffene heute oft eine Lebenserwartung von rund 67 Jahren erreichen können.  
  • Neugeborenenscreening: Seit Jänner 1998 gibt es in Österreich ein flächendeckendes Neugeborenen-Screening auf CF.
  • Geburtenrate: Pro Jahr werden in Österreich etwa 22 bis 25 Kinder mit CF geboren.
  • Trägerschaft: Jeder 20. Mensch ist Träger des defekten CFTR-Gens, ohne selbst erkrankt zu sein.

(Stand Sept. 2025)

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